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Medien und Informatik


Im Schuljahr 2019/20 wird der Lehrplan Medien&Informatik eingeführt. Er umfasst Ziele und Kompetenzen vom Kindergarten bis zur 3. Oberstufe. Der Lehrplan wird stufenangepasst unterrichtet und kann in verschiedensten Fächern umgesetzt und angewendet werden. Auf der 5./6. Klasse wird die Stundentafel um 1 Lektion Medien&Informatik erweitert.

Ziele und Kompetenzen  

1. Medienbildung und Mediennutzung

Ein bewusster und sinnvoller Umgang mit Medien wird stufengemäss thematisiert und diskutiert. Es wird auf aktuelle Themen z.B. Chats, Gamen etc. eingegangen. Jeweils in der 5. Klasse und auf der Oberstufe werden die Kinder und Eltern für einen bewussten Umgang mit den Handys, Tablets und Computern von Spezialisten beraten und unterrichtet. Der Kanton Uri und die Schule Erstfeld arbeitet dabei mit der Organisation „zisch-tig.ch“ zusammen.

TIPP: Auf der Homepage www.zischtig.ch sind sehr aktuelle Themen zur Sicherheit und Medienkompetenz aufbereitet.

2. Anwendungskompetenzen

Die Handhabung von Geräten sowie die Anwendung von Programmen z.B. zur Erstellung von Texten, Tabellen, Präsentationen, Videos etc. wird gelernt und geübt. Dazu gehört auch das Erlernen des Tastaturschreibens auf der 5./6. Klasse.

 

3. Informatik

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Grundkonzepte der Informatik (Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von Informationen) kennen. Sie suchen nach Möglichkeiten, diese Kenntnisse zur Lösung eines Problems einzusetzen.



Medien und Informatik im Kindergarten  

Wie sieht der Umgang mit dem Computer im Kindergarten konkret aus?

Jeder Kindergarten hat einen Laptop zur Verfügung. Nach einer Einführung des Gerätes und dem Kennen der dazu gehörenden Regeln, kann das Kind diesen Spiel- und Lernort im Freispiel für eine begrenzte Zeit von 15 Min. wählen. Zusätzliche 15 Min. darf es einem Gespänli zusehen, diesem helfen und mitberaten.

Jedes Kind darf einmal in der Woche am Computer arbeiten. Nach dem Spielen markiert es bei einer Namensliste, bei seinem Namen mit einem Klebepunkt, dass es am Computer war. So besteht für das Kind und die Lehrperson die Übersicht, wer schon beim Computer war und welches Kind noch nicht.

Eine Küchenuhr gibt ein akustisches Zeichen, wann die Zeit um ist. 


Was lernt das Kind am Computer?

Die Kinder üben z.B. den Umgang mit der Maus, sie klicken etwas an oder ziehen einen Gegenstand an einen anderen Ort. Sehr beliebt bei den Kindern ist ein Zeichnungs-programm oder das Programm Google Earth. 

Dort besuchen die Kinder meistens ihren Wohnort Erstfeld, suchen ihr Haus, gehen bekannte Wege im virtuellen Raum und freuen sich, Orte aus ihrem wirklichen Leben wiederzufinden.


Das meinen einige Kinder:

Es gibt Kinder, die besonders gerne am Computer arbeiten und fast keine Woche auslassen. Andere hingegen sind das ganze Jahr kaum am Computer. Zum Schluss noch ein paar Aussagen dreier Kinder; «Ich spiele gerne am Computer. Die Weltkugel anschauen finde ich cool, dort kann ich Häuser finden, die ich kenne.», «Ich finde Computer spielen nicht so lustig. Ich spiele lieber bei der Eisenbahn oder bei den Legos.», 

«Ich spiele lieber bei der Eisenbahn oder bei den Legos.», «Ich spielte dieses Jahr 10-mal am Computer, aber ich darf nur einmal in der Woche am Computer spielen. Die Weltkugel anschauen, das Spiel im Zoo und das Schildkrötenrennen finde ich besonders spannend.». Der Computer ist im Kindergarten zu einem ganz natürlichen Bestandteil geworden, mit dem die Kinder lernen umzugehen.



Programmieren mit MaKey  

Im Fach Medien und Informatik wird auch das Programmieren gelernt. Wir haben mit unserer 6. Klasse in der Musik bereits ein Beispiel dazu gemacht, nämlich mit den MaKey-MaKeys und dem Programmierprogramm Scratch. Das MaKey-MaKey Board ist eine kleine Platine, mit der sich leitfähige Objekte in Computertasten umwandeln lassen.

Alle Kinder mussten an diesem Tag eine Banane mitnehmen. Jede Gruppe bekam eine Schachtel in dem das MaKey-MaKey mit Zubehör drin war. Der Auftrag lautete mit den Bananen und mit dem MaKey-MaKey ein Klavier zu machen, mit dem man dann am Schluss auch «Alle meine Entchen» spielen konnte. Man musste zuerst das MaKey-MaKey mit dem Computer verbinden, so wie es auf der Anleitung stand, danach die Bananen mit dem MaKey-MaKey. 

Die Töne für das Klavier konnte man mit Scratch den Bananen zuordnen. Auf der Anleitung standen auch alle Töne für die einzelnen Bananen, ausser für eine Banane, die musste man selber mit seiner Gruppe herausfinden. Am Schluss konnte ein Kind aus der Gruppe ein Kabel in die Hand nehmen und dann probieren «Alle meine Entchen» zu spielen. Das Ziel war, dass alle am Schluss mit dem Bananenklavier «Alle meine Entchen» spielen können.


Das MaKey-MaKey kann man auch noch für andere Spiele benutzen, wie z.B. für Pac-Man oder Super Mario. Einige von unserer Klasse haben dies dann noch in anderen Lektionen ausprobiert, indem sie eine Spielkonsole bastelten und diese programmiert haben. Das Ganze hat der Klasse mega Spass gemacht.

(Leonie Frei, Annika Scheiber, Leonie Zgraggen)